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Mietwagen Sehenswürdigkeiten-Tour in der Tschechischen Republik:
Tschechien liegt in Mitteleuropa und grenzt an Deutschland, Polen, die Slowakei und an Österreich an. Es umfasste traditionell drei historischen Länder Böhmen, Mähren und Mährisch- Schlesien. Tschechien wurde nach Auflösung des Warschauer Pakts gebildet und ist heute sogar Teil der EU und Mitglied der NATO. Die Hauptstadt von Tschechien und der Mittelböhmischen Region ist Prag. Die Stadt bietet Museen, Theater, Kinos und ein sehr lebendiges Nachtleben. Die romantischen, alten Gebäude der Stadt versetzen Besucher in frühere Zeiten zurück. Ein großer Reichtum an kulturhistorischen Denkmälern und weltberühmten Bauwerken aus den verschiedensten Epochen sind im ganzen Land zu besichtigen.
Das Land bietet Erholungssuchenden eine sehr natürliche und idyllische Landschaft, wie man sie bei uns noch vor etwa 100 Jahren gefunden hat. Das Isergebirge, Riesengebirge, Adlergebirge, Altvatergebirge oder der schöne Böhmerwald laden Besucher zu langen Wanderungen durch die grüne Natur ein. Einen äußerst hohen Stellenwert hat im Land die Sportart Eishockey, in der Tschechien bereits mehrmals Weltmeister geworden ist. Generell ist Wintersport hier sehr weit verbreitet. Darüber hinaus kommen berühmte Vertreter der Musik des 19. Jahrhunderts, wie Bed?ich Smetana und Antonín Dvo?ák von hier und das Musikfestival Prager Frühling ist von internationaler Bedeutung. Auch in der Literatur gibt es erfolgreiche Vertreter wie Franz Kafka und Milan Kundera. Zahlreiche Kulturhistorische Museen kann man hier noch erkunden. Ein wahres Highlight ist das alljährliche das Internationales Filmfestival von Karlsbad, wo man berühmte Produktionen, für die es auch Oscargewinne gab, sehen kann.
Jahrhunderte lag Tschechien im Zentrum des europäischen Geschehens: Kaiser Karl IV. machte Prag zur Hauptstadt des Heiligen Römischen Reiches, der »Prager Fenstersturz« löste den Dreißigjährigen Krieg aus. Wallenstein und Metternich lebten in Böhmen, Goethe, Schiller und Beethoven waren immer wieder Gäste. Kafka, Werfel und Rilke gaben von Prag aus der deutschen Literatur neue Impulse. Doch nach dem Zweiten Weltkrieg verschwand das Land hinter dem Eisernen Vorhang, war ein wenig bereistes Ziel für Bildungstouristen. Doch mit der »samtenen Revolution« von 1989 kehrte Tschechien auf die europäische Bühne zurück: Die Mauer fiel, und Präsident wurde ein Mann, der unter den Kommunisten als Schriftsteller Schreibverbot hatte und als Bürgerrechtler verhaftet worden war: Václav Havel. Prag, das »Rom des Nordens«, die »versteinerte Sinfonie«, erlebte einen Touristenboom ohnegleichen, blühte auf - und wird im Sommer fast überrannt. Doch jenseits der Metropole, in Böhmen und Mähren, im Erzgebirge oder in den Weißen Karpaten nahe der Slowakei, die 1993 ein eigener Staat wurde, gibt es keine lärmenden Besuchermassen. Dort ist das kleine Land, das den Wechsel vom Sozialismus zum Kapitalismus anfangs recht gut bewältigt hat, aber nun hinter Polen oder Ungarn etwas zurückfällt, angenehm unverdorben geblieben.
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