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Mietwagen Sehenswürdigkeiten-Tour in Kenia:

Kenia ist ein Staat in Ostafrika, der an Sudan, Äthiopien, Somalia, Tansania, Uganda und den Indischen Ozean grenzt. Sein Inland wird vom Rift Valley, einem Teil des ostafrikanischen Grabenbruchs, durchzogen. Im Mount-Kenya-Massiv befindet sich mit über 5 000 m der höchste Punkt des Landes. Die flachen Küstenstreifen hingegen sind teilweise von Korallenbänken geprägt. Zu den längsten Flüssen Kenias zählen Tana, Athi und Kerio. Obwohl Safaris als die Hauptattraktion für zahlreiche Touristen gelten, hat das Land einiges mehr zu bieten als eine leuchtende Wildnis. Alles wird von den beiden Städten Nairobi und Mombasa aus gelenkt: Erstere ist Hauptstadt des Landes und befindet sich im kühlen Zentralhochland. Von Mombasa an der Westküste aus gelangt man zu den Ressorts und den makellosen Stränden des Landes.

Kenia beheimatet eine Vielzahl von Nationalparks. Der größte ist der Tsavo Nationalpark, der sich in Ost und West gliedert. Massai Mara ist jedoch der bekannteste. Dieser stellt einen nördlichen Ausläufer der Serengeti dar und beherbergt vor allem im Sommer viele diverse Tierarten. Besonders beeindruckend sind die Herdenwanderungen. Dabei kann der Horizont dann schon mal mit abertausenden Gnus, Zebras, Antilopen, Büffeln und Impalas übersäht sein. Um Naturgeschichte, Zoologie, Anthropologie, Kultur und Geschichte dreht sich das Nairobi Nationalmuseum. Mit seinen zahlreichen interessanten Informationen über das Land gilt es als besonders sehenswert. Charakteristisch für Kenia ist außerdem der 'Lunatic Express' oder auch 'Wahnsinnsexpress' genannt. Die Linie für den Nachtzug von Mombasa nach Kisumu wurde vom viktorianischen England ins Leben gerufen. Heute merkt der Reisende in den komfortablen Abteilen nichts mehr von den unermesslichen Baukosten und den Menschen fressenden Löwen, die beispielsweise innerhalb von neun Monaten 30 Bauarbeiter dahinrafften.
Mombasa Nairobi   

Mit und ohne Mietwagen

Das Auto ist das ideale Fortbewegungsmittel. In einigen Wildreservaten und abseits der Straßen ist ein Fahrzeug mit Allradantrieb erforderlich.

Mietwagen
In Nairobi, Mombasa und Malindi bieten alle bekannten internationalen Autovermietungen (Avis, Hertz, Budget Rent a car usw.) normale Pkws in jeder Größe und Ausführung, auch Geländefahrzeuge, an. Der Mieter muß zwischen 23 und 70 Jahre alt sein. Ein nationaler Führerschein, der mindestens zwei Jahre alt ist, und eine Kreditkarte sind vorzulegen. Die Preise sind, besonders in den Touristengebieten der Küste, nicht gerade niedrig, was allerdings im Hinblick auf die offensive und unberechenbare Fahrweise der Kenianer (Verkehrsregeln beachtet niemand, der Schnellere hat Vorfahrt) verständlich ist. Versicherungen für Eigenschäden sind selten, Haftpflichtversicherungen sehr teuer und meistens mit hohen Selbstbeteiligungen verbunden. Da in Kenia kein Haftpflichtversicherungszwang besteht, sollten nur besonders erfahrene Kenia-Reisende einen Wagen ohne Fahrer mieten.

Taxi
Taxis sind naturgemäß teurer als Mietwagen, sie lohnen aber für Kurzstrecken und Halbtages- oder Tagesausflüge. Taxifahrten sind erholsamer, weil sich der Fahrgast weder um die Strecke noch um den Verkehr kümmern muß. Der Fahrer findet jedes Ziel, und in den Nationalparks erfährt er schnell, wo sich die gesuchten Tiere gerade aufhalten.
Taxis warten vor jedem größeren Hotel oder können schnell über die Rezeption herbeigerufen werden. Für Fahrten von den Strandhotels zu den städtischen Zentren von Mombasa und Malindi empfehlen sich die hoteleigenen Shuttle-Busse. Diese Busse befinden sich in einem guten Zustand, ihre Fahrer sind freundlich, hilfsbereit und auf eine vernünftige Fahrweise bedacht. Allerdings ist der Fahrpreis auch erheblich höher als bei den öffentlichen Verkehrsmitteln, aber niedriger als bei den Taxis (50-150 KSh).

Öffentliche Verkehrsmittel
Man unterscheidet innerstädtische Linienbusse, Matatus (Sammeltaxis, die ebenfalls auf den Stadtbuslinien verkehren, aber erst losfahren, wenn der letzte Platz besetzt ist) und Überlandbusse. Alle diese Fahrzeuge sind überaus gebrechlich, meist überfüllt und werden vorwiegend von »Rennfahrern« gelenkt, die sich zugegebenermaßen äußerst routiniert durch den dicksten Verkehr schlängeln. Von einer Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist aber keineswegs abzuraten, denn sie sind äußerst preiswert und im allgemeinen auch zuverlässig.
Wer Überlandbusse benutzt, sollte sich nicht auf den Fahrplan verlassen. Mehrstündige, in abgelegenen Gegenden sogar mehrtägige Unterbrechungen sind bei Pannen oder Verkehrshindernissen keine Seltenheit. Trotz aller Unbequemlichkeiten sollte der Reisende bedenken, daß er das Land und seine Menschen nirgendwo besser kennenlernt als in einem Bus oder einem Matatu. Mit Überlandbussen erreicht man jeden größeren Ort und an den Hauptstraßen auch jedes Dorf. Die Fahrkarten (mit Platznummer) sollte man einige Tage im voraus in dem Büro der jeweils zuständigen Busgesellschaft kaufen. Die Anschrift der Büros erfährt man an der Hotelrezeption. Preisbeispiel: Mombasa-Lamu 150 KSh.

Eisenbahn
Der Verkehrsknoten der Kenya Railways ist Nairobi. Von hier aus fahren täglich Züge nach Mombasa am Indischen Ozean und nach Kisumu am Lake Victoria, viermal wöchentlich über Voi nach Taveta, von wo aus man nach Tansania weiterreisen kann, und dreimal wöchentlich über Nakuru nach Malaba an der Grenze zu Uganda. Ein touristisches Highlight ist der Sonntagszug nach Naivasha, der um 9 Uhr Nairobi verläßt, die Steilhänge des Great Rift Valley hinabschaukelt und gegen 19 Uhr wieder in Nairobi eintrifft. Leider bleibt keine Zeit für einen kurzen Ausflug zu dem herrlichen Lake Naivasha. Platzkarten für alle Bahnverbindungen erhält man bei der Kenya Railways Corporation in Nairobi, Tel. 02/27 00 oder 27 01, und in Mombasa, Tel. 0 11/31 22 20. Preisbeispiel: Nairobi-Mombasa, Rückfahrkarte 1. Klasse (dringend anzuraten) 1200 KSh.





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