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Billige Mietwagen Israel
Busse führen überall hin und sind in Israel zudem noch billig. Mehr Geld kostet ein Leihwagen, mit dem Sie aber das kleine Land in nur einem Tag bequem durchfahren können.

Auto
Die touristische Infrastruktur Israels unterscheidet sich nicht wesentlich von der europäischer Mittelmeeranrainer. Besonders an der Mittelmeerküste und um die Städte Jerusalem, Haifa und Tel Aviv ist das Straßennetz sehr dicht. Die Straßenschilder sind an allen vielbefahrenen Straßen in hebräischer, arabischer und englischer Sprache gehalten. Als Tempolimit gilt 50 km/h in Ortschaften, 80 km/h auf Landstraßen und 90 km/h auf Autobahnen. Geschwindigkeitsüberschreitungen können bis zu 600 Schekel (etwa 165 EUR) kosten.
Es gibt in Israel einen sehr guten Pannen- und Abschleppdienst (Memsi, Automobil and Touring Club of Israel, Harakevet St. 20, 65117 Tel Aviv, Tel. 03/5 64 11 21, Fax 5 64 11 67) und zuverlässig arbeitende Reparaturwerkstätten. Benzinpreise und Geldstrafen bei Nichtachtung der Verkehrsregeln (zum Beispiel ist Parken an rot-weiß gekennzeichneten Bordsteinen streng verboten) unterscheiden sich kaum von denen in der Bundesrepublik.
Wer sein eigenes Auto nach Israel mitnehmen will, benötigt eine grüne Versicherungskarte mit dem Zusatz "valid for Israel".

Mietwagen
Leihwagen sind in Israel teuer (von 40 EUR pro Tag aufwärts). Neben den internationalen Leihwagenunternehmen, die alle am Ben-Gurion-Flughafen Filialen unterhalten (hier kann man 24 Stunden am Tag und sogar am Shabbat den Wagen zurückgeben), viele kleine Unternehmen, die in den Tageszeitungen mit billigeren Angeboten auf sich aufmerksam machen. Um einen Wagen leihen zu können, muss man mindestens 21 Jahre alt sein und den Führerschein mehr als ein Jahr lang besitzen.

Bus
Das wichtigste und billigste Verkehrsmittel in Israel ist der öffentliche Bus; die Eisenbahn ist unbedeutend. Für Städteverbindungen sorgt das staatliche Unternehmen Egged. Jeder Ort hat eine Central Bus Station, die von den roten bzw. blauen Linienbussen pünktlich angesteuert wird (zum Beispiel zwischen Tel Aviv und Jerusalem alle 30 Minuten). Auskünfte über Routen, Fahrpläne und Preise erhalten Sie an den Central Bus Stations oder
direkt im Egged - Hauptbüro: Tel. 03/6 94 88 88, Internet: http://www.egged.co.il
Außer Egged gibt es das Busunternehmen United Tours. Beide organisieren auch mehrtägige Touren durch Israel; ihre Linien 100 (Egged ab Jerusalem, United ab Tel Aviv) steuern sogar Kairo an.

Taxi
In den Großstädten und zwischen ihnen verkehren als Alternative zu den Bussen sogenannte Sherut-Taxis. Diese sind geräumige, meist 6- bis 7sitzige große Limousinen, die von bestimmten Plätzen entlang festgelegter Routen fahren. Jeder Fahrgast zahlt seinen Anteil (etwas mehr als im Bus), und die Fahrt beginnt erst, wenn alle Plätze belegt sind.

Eisenbahn
Hauptroute des Bahnnetzes ist die Strecke Tel Aviv - Haifa.
Information: Tel. 03/5 77 40 00
Internet: http://www.israrail.org.il

Afula Aschdod Beer-Sheva Beerscheba
Bet Schemesch Bnei Berak Eilat Ein Bokek
Elat Haifa Hertzlija Jerusalem
Kirjat Arie Kirjat Shmona Kiryat-Shmona Naharija
Netanja Ovda Petach Tikwa Raanana
Rechovot Tel Aviv Tel-Aviv Tiberias

Israels Hauptstadt, am Rand der Wüste und 800 m hoch in den Judäischen Bergen, heißt auf deutsch "Stadt des Friedens". Aber die Geschichte der Stadt war bis zum heutigen Tag oft nicht friedlich. Immerhin sind nicht weniger als drei monotheistische Religionen mit dieser Stadt verflochten, und das führt oft zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Juden, Moslems und Christen. Alle drei kennen Pilgerfahrten zu den ihnen geheiligten Stätten. Die Juden zieht es zur "Klagemauer", die ein Stück der westlichen Mauer des alttestamentarischen Tempels steht, der im Jahre 70 durch die Römer zerstört wurde. Die Moslems pilgern zu den prächtigen Moscheen am Gipfel des Berges Moriha in der Altstadt: zum Felsendom und zur Al Aqsa-Moschee, die Raum für über 5.000 Betende hat; es sind die nach den Städten Mekka und Medina bedeutendsten Zentren des Islam. Und die Christen ziehen zu den zahlreichen Kirchen, die an Stätten errichtet wurden, an denen Jesus wandelte, sowie zur Grabeskirche, die im 4. Jahrhundert über jenem Ort errichtet wurde, an dem Jesus gekreuzigt und begraben wurde und wieder auferstanden ist.
Insgesamt besitzt Jerusalem mehr als 5.000 Kirchen, Synagogen und Moscheen, die jährlich von mehr als einer Million Pilger besucht werden. Es gibt Führungen sowohl durch die Ausgrabungen an der Klagemauer als auch durch das jüdische Viertel, durch die Altstadt, zum Ölberg und durch die Synagogen.
Tel Aviv/Jaffa
Im Jahr 1907 war Jaffa eine bedeutende Stadt, und Tel Aviv wurde gerade als Vorort mit einer zionistischen Kolonie gegründet. Heute ist es umgekehrt: Tel Aviv hat eine halbe Million Einwohner und Jaffa stellt die romantische Altstadt dar.
Die alte Stadt Jaffa reicht zurück bis in die Zeit der Mythen. Sie soll kurz nach der Sintflut von Noahs Sohn Japhet gegründet worden sein. Ganz sicher ist allerdings nur, dass um 1600 v.Chr. Phönizier hier lebten. Am Tel Qasila, dem Yargon-Fluss, wurde ein Philister-Tempel freigelegt, den wahrscheinlich König David zerstört hat. Auch der Apostel Petrus lebte einige Zeit in Jaffa (Apostelgeschichte, Kapitel 9 und 10).
Haifa
Die drittgrößte Stadt Israels ist durch und durch modern. Bis zum Beginn dieses Jahrhunderts war es ein Hafenstädtchen. Als aber 1905 ein Bahnanschluss nach Damaskus gebaut wurde, nahm Haifa einen fast abenteuerlichen Aufschwung. Immer neue Straßenzüge wurden wie Stufen in die Flanken des Karmelgebirges gekerbt. Geschäfts- und Wohnviertel wuchsen die Hänge empor. Oben auf der Hochfläche entstanden prächtige Garten-Vorstädte.
Der Blick vom Berg Karmel, besonders abends auf das Lichtermeer und den Hafen, ist das Schönste an ganz Haifa. Das künstlerisch Bedeutendste aber ist die goldene Kuppel über dem Schrein des Propheten Siyyid Ali Mohammed. Er war im vorigen Jahrhundert einer der bekanntesten Führer des Baha�i-Glaubens.
Auch Alttestamentarisches wird in Haifa geboten. Am Stadtrand, über der Yafo-Street - gleich bei dem Kloster, das hier steht - liegt die enge Höhle, die im neunten Jahrhundert v.Chr. der Prophet Elias bewohnt haben soll. Gläubige dreier Religionen - Juden, Moslems und Christen, denn alle verehrten Elias - erbitten hier noch heute Fruchtbarkeit und ein gutes Jahr.
Wesentlich geräumiger ist eine weitere, rauchschwarze Höhle: die "Schule des Propheten". Hier pflegte Elias seine Schüler zu versammeln.
Nazareth
Die historische Stadt, in der Jesus mit seinen Eltern gewohnt hat, ist längst verschwunden. Das heutige Nazareth ist ein arabisches Städtchen - allerdings mit vielen Gedenkstätten für die Wallfahrer. Alle gründen sich auf fromme Legenden. Da gibt es das "Haus der Maria", über dem sich eine nagelneue Verkündigungskirche mit einer gewaltigen Kuppel erhebt. Und die Josephskirche steht an der Stelle, an der Marias Mann seine Schreinerei betrieben haben soll.Am Marienbrunnen pflegte die Mutter Gottes Wasser zu schöpfen; dort erschien ihr der Engel Gabriel mit der frohen Botschaft. Über der Quelle dieses Brunnens wurde deshalb die prachtvoll ausgestattete Kirche des heiligen Gabriel erbaut.
Massada
König Herodes ließ auf dem 450 Meter hohen Felsplateau eine gewaltige Festung bauen - halb Verteidigungswerk, halb Luxuspalast. Es gab einen Festsaal mit überladenem Zierrat, mit Fresken, Säulen und Mosaiken sowie etliche Prunkgebäude ohne jeden praktischen Nutzen. Hier feierte Herodes seine ausgelassensten Orgien.
Lange nach seinem Tod, als im Jahr 66 der jüdische Widerstand gegen die Römer ausbrach, besetzten Zeloten die Burg. Diese Widerstandsgruppe hielt sich lange gegen die römischen Belagerer. Als ihre Lage aussichtslos wurde, verbrannten sie alle Wertgegenstände, töteten Frauen, Kinder und dann sich selbst. So wurde Massada zum nationalen Symbol des jüdischen Widerstandes.
Zu den Ruinen auf dem Fels führt heute eine Seilbahn. Etliche Schriftrollen, die bei Ausgrabungen gefunden wurden, werden im "Schrein des Buches" im Israel-Museum in Jerusalem aufbewahrt.
Eilat
An der nördlichen Spitze des Roten Meeres schuf die Natur diesen beeindruckenden Hafen, hinter dem sich wie eine Kulisse das violett getönte Wüstengebirge erhebt. Der weiße Sandstrand wird vom glasklarem Meer umspült. Dort gedeihen unzählige Korallenblöcke. Die Wassertemperatur bleibt, über das Jahr verteilt, fast konstant. Im Februar beträgt sie 21 Grad, im Sommer steigt sie auf 25 Grad. Diese Wassertemperaturen sind nicht nur ideal für den Wassersport; in Verbindung mit dem relativ hohen Salzgehalt bieten sie ausgezeichnete Lebensbedingungen für maritime Lebensformen. Taucher und Schnorchler können die Fische aus nächster Nähe beobachten. Außerdem werden Fahrten in Glasbodenbooten oder auch Unterseebooten veranstaltet.
Im Coral-Beach-Naturpark kann man das geschützte Riff von Eilat und unzählige Fische durch Fenster beobachten, ohne nass zu werden. Das Unterwasser-Observatorium zeigt außerdem verschiedene Lebensräume, in denen das reiche Meeresleben verglichen werden kann. Es gibt sogar Becken für Haie, Rochen und Meeresschildkröten.
Am Delfin-Riff kann man zusammen mit freilebenden Delfinen schwimmen.
Totes Meer
Bei 30 Prozent Salzgehalt lebt nichts mehr im Wasser oder am Strand Rund um den See erstreckt sich leblose, grauweiße Öde. Hinzu kommen Lufttemperaturen von 48 bis 50 Grad, im Sommer oft auch mehr.
Das Tote Meer liegt 400 Meter unter dem Meeresspiegel - in einem Grabenbruch, der vom Libanon bis zum Golf von Elat reicht. Früher glichen der Jordan und etliche Sturzbäche aus dem Gebirge im Winter die extreme Verdunstung in diesem Backofen aus. Heute zapfen Jordanien und Israel diese Zuflüsse für ihre Wasserversorgung an, so dass das Gleichgewicht gestört ist. Das Tote Meer schrumpft von Jahr zu Jahr, sein Salzgehalt nimmt zu.
Ein Bad im Toten Meer ist ein unvergessliches Erlebnis: Man schwimmt wie ein Stück Holz. Auch ein Nichtschwimmer kann unmöglich untergehen. Für manche Hautkrankheiten ist das Wasser heilsam. Die meisten Hotels bieten Kur- und Beauty-Wellness-Aufenthalte an.





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