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Sehenswürdigkeiten - Tour in Irland:
Der Inselstaat Irland der gleichnamigen Insel Irland ist vor allem durch seine wunderbaren Landschaften ein Begriff. Seine Hügel gelten als Wandererparadies, nicht nur wegen des ausgedehnten Netzwerks an Wanderwegen. Zu Fuß lassen sich eben am besten die Seen und Flüsse, der einzigartige Seeblick und der sich immer wieder verändernde Himmel erkunden. Vieles seiner optischen Schönheit hat das Land dem Klima zu verdanken, obwohl dies als geradezu unvorhersehbar gilt. Im Landesinneren befinden sich zumeist Berge und Hügel, die die Tiefebene umgeben. Der über 5000 km lange Küstenstreifen setzt sich aus fransigen Klippen, einsamen Sandstränden und Buchten zusammen.
Eines der Wahrzeichen Irlands sind schlanke Rundtürme, die überall auf der Insel verteilt sind. Manche von ihnen sind nur noch als Stümpfe vorhanden, andere sind nahezu vollständig erhalten. Nur drei von ihnen stehen nicht auf der Insel. Außerdem interessant ist 'Blarney Castle', eine mittelalterliche Festung in der Nähe von Kork. Es datiert ursprünglich aus dem Jahre 1 200 wurde jedoch im 15. Jahrhundert wieder zerstört und gleich wieder aufgebaut. Die Kliffs von Moher befinden sich in der Nähe der Gemeinde Liscannor. Sie sind 120 m hoch, ragen über den Atlantischen Ozean und bieten einen der spektakulärsten Ausblicke in ganz Irland. Wenn man weg vom Land auch einen Blick in die Hauptstadt Dublin wirft, sollte man das alte Viertel Temple Bar nicht auslassen. Dort spielt sich ein Großteil des zeitgenössischen Szenelebens ab: Dort geht es um Kunst, Musik, Mode und natürlich Essen..
Dublin, die Hauptstadt der Republik Irland, ist eine Stadt des Wandels und der Kontraste. Aus der einst unscheinbaren Metropole hat sich in den letzten zehn Jahren eine schillernde, vielfältige, moderne und aufregende und dennoch durch die Tradition jahrtausendealter Literatur und Musik geprägte Großstadt entwickelt. Die beeindruckende Architektur reicht von mittelalterlichen über georgianische bis hin zu ganz modernen Stilrichtungen. Dublin ist eine Gründung der Wikinger und wichtiger Ausgangspunkt der Christianisierung Europas. Dieser Geschichte verdankt die Stadt viele ihrer Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise das Dublin Castle und das Malahide Castle. Berühmte Schriftsteller, allen voran James Joyce, und Musiker, von den Dubliners über Chris De Burgh bis zu U2, stehen für die Kreativität und Vitalität der Stadt. In den thematischen Museen wie dem Writers Museum, dem James Joyce Museum and Centre und Shaws Birthplace, kann man der Geschichte der Literatur nachgehen. Die sieben Bibliotheken der Stadt beherbergen heute knapp neun Millionen Bücher. Dublins berühmteste Firma ist sicherlich die Guinness Brauerei, aber auch die Gebrüder Lever begründeten hier mit "Sunlight" ihr Seifen-Imperium.
Das pulsierende Leben Dublins wird vor allem während der Festivals in Temple Bar, dem kulturellen und historischen Zentrum Dublins, spürbar. Auf der Grafton Street, einer der schönsten Fußgängerzonen der Welt, findet man sicher das ein oder andere schöne Mitbringsel. Neben Dublin selbst lohnt sich auch der Besuch der Umgebung wie die Dubliner Berge im Südwesten oder die kilometerlangen Sandstrände im Südosten und Nordosten, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar sind. Golfen, Reiten, Fischen und Tontaubenschießen sind die klassischen Freizeitsportarten, die im Umland von Dublin angeboten werden.
Ring of Kerry
Im Südwesten Irlands streckt sich die Halbinsel Iveragh in den Atlantik. Die berühmte Panoramastraße "Ring of Kerry" ist 158 km lang und in einer Tagestour zu schaffen. Dennoch sollte man aufgrund der ungewöhnlichen Schönheit, leider aber auch wegen des dichten Verkehrs zur Hauptsaison, die Tour auf zwei Tage ausgedehnen. Angenehm ist ein Beginn der Tour in Kenmare.
Killarney
Die Seen von Killarney liegen eingebettet in eine Landschaft von Bergen und Hügeln im Südwesten Irlands. Traditionell gibt es hier schon seit dem 19. Jahrhundert Tourismus und heute etwa 6.000 Gästebetten. Neben der beeindruckenden Landschaft gibt es natürlich auch sehenswerte Gebäude. In besonders schönen Rhododendronanlagen steht das Muckross House, in dem einige Räume besichtigt werden können. Fünf km südlich von Killarney liegt die Ruine einer Franziskanerabtei, Muckross Friary, die sehr gut erhalten ist und auch im Obergeschoss besichtigt werden kann.
Angeln in Irland
Irland ist eines der klassischen Länder des Angelsports dank der zahlreichen Seen und Flüsse. Hochseeangeln ist im Westen und Süden Irlands ideal, hier kann Angelgerät von Frühjahr bis Herbst auch gemietet werden. Für den Fang von Forellen und Lachs wird eine Lizenz benötigt, die man in Angelgeschäften oder in einigen Hotels bekommen kann. Schonzeiten, die meist von Ende August bis Anfang Januar dauern, müssen beachtet werden. Andere Fische können gebührenfrei und über das ganze Jahr ohne Schonzeit geangelt werden.
Bootstourismus
Bevorzugte Gebiete sind der Shannon, der Lough Erne und der Grand Canal. In den Sporthäfen liegen über 500 Kabinenkreutzer zur Vermietung bereit. Die Handhabung der Boote ist völlig unproblematisch, ein Bootsführerschein ist nicht erforderlich. Durch die geringe Geschwindigkeit beträgt die durchschnittliche Strecke 50 km pro Tag. Der Shannon ist interessant durch die vielen Schleusen. Der Grand Canal ist idyllischer, die Boote sind jedoch deutlich schmäler. Einen großen Komfortgewinn bietet die Mitnahme von Fahrrädern, die direkt beim Bootsverleih ebenfalls gemietet werden können. Da die Ortschaften nicht direkt an den Marinas liegen, kann man sich so mühsame Fußmärsche zum Einkaufen oder auch zur Besichtigung von Sehenswürdigkeiten ersparen. Gleichzeitig bietet die abendliche sportliche Betätigung einen guten Ausgleich zum gemütlichen Bootsleben. |
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