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Mietwagen Dominikanische Republik |
Sehenswürdigkeiten-Tour in der Dominikanischen Republik:
Die Dominikanische Republik ist ein Inselstaat auf der Insel Hipaniola. Er liegt östlich von Haiti, zwischen dem Atlantik und der Karibik. Die Landessprache der Dominikanischen Republik ist Spanisch. Wegen dem benachbarten Haiti leben dort aber auch viele Menschen haitianischer Abstammung, die haitianisches Kreolisch und teilweise auch Französisch sprechen. Im Nordosten des Landes ist in der Stadt Samaná eine englischsprachige Minderheit von 8 000 Menschen beheimatet: Nachfahren ehemaliger Sklaven der USA, die sich Anfang des 19. Jahrhunderts dort niederließen. Neben den glitzernden Badeorten und Hotelressorts hat die Dominikanische Republik noch eine ganz andere Seite zu bieten. In den Zuckerrohr-, Kaffee- und Kakaobohnenfeldern tummeln sich Einheimische, die in der Sonne arbeiten und Männer spielen vor ihren heruntergekommenen Hütten Domino.
Die Südküste beherbergt einige der größeren Städte des Landes und seine Nationalparks. Die Hauptstadt Santo Domingo gilt als die erste spanische Siedlung in Amerika, welche Christopher Kolumbus 1496 in der Neuen Welt errichten ließ. Sein Erbe ist in den Steinen und dem Mörtel der historischen Sektion Santo Domingos noch zu spüren, wo man einen unterhaltenden und attraktiven Kolonial-Themenpark errichtet hat. Außerdem interessant ist die nördliche Bersteinküstenregion um Puerta Plata, die wunderschöne Samaná-Halbinsel und die Gemeinden der Ostküste. Dort erstrecken sich unberührte tropische Strände, die aufgekauft und in All-Inclusive-Ferienorte umgewandelt wurden. Natürlich spielt der Karneval auch in der Dominikanischen Republik eine wichtige Rolle. Seine Zentren sind La Vega und Santo Domingo. Für die einheimischen Familien ist er das wichtigste kulturelle Ereignis des Jahres.
Wer unabhängig sein will und es sich leisten kann, mietet ein Auto oder ein Motorrad. Aber auch mit Bussen oder dem Fahrrad läßt sich das Land erkunden.
Busse
Für längere Überlandstrecken, besonders zwischen Santo Domingo und Puerto Plata, empfiehlt sich eine Fahrt (70 Pesos) in den unterkühlten Reisebussen von Privatunternehmen. Zum Beispiel Metrobus (Avenida Winston Churchill/Ecke Hatuey, Santo Domingo, Tel. 566-71 26) oder Caribetours (Leopoldo Navarra 32, Santo Domingo, Tel. 221-44 22). Einen Platz können Sie vom Hotel aus telefonisch reservieren.
Öffentliche Kleinbusse, die guagas, sind meist total überfüllt, befahren aber auch Nebenstrecken bis in die entlegensten Dörfer, je nach Bedarf im Zehn-Minuten-Takt oder nur alle paar Stunden.
Fahrräder
Wer auf dem Drahtesel die Gegend erkunden will, hat in Playa Dorada, Sosúa, Cabarete und Punta Cana die Gelegenheit dazu. Fahrräder werden auch von einigen Hotels zur Verfügung gestellt. Sonst kann man an der Rezeption die nächste Adresse eines Fahrradverleihs erfragen.
Mietwagen
Man muss kein Meister hinter dem Steuer sein, um sich im Land sicher vorwärtszubewegen. Die Hauptverkehrsstraßen sind inzwischen gut ausgebaut und ausgeschildert. Nur auf der Strecke zwischen Santo Domingo und Puerto Plata herrscht größtes LKW-Gedränge, die restlichen Landstraßen werden relativ wenig befahren.
Sowohl an den internationalen Flughäfen (Ausnahme Punta Cana) als auch in den touristischen Städten beziehungsweise in den großen Hotels gibt es verschiedene Autoverleiher, zum Beispiel McDeal (Avenida George Washington 105, Santo Domingo, Tel. 688-65 18) oder Nelly Rent-a-Car (Av. Independencia 654, Santo Domingo, Tel. 688-33 66). Um einen Wagen mieten zu können, benötigt man eine Kreditkarte (ansonsten wird eine sehr hohe Kaution fällig) und den deutschen Führerschein; Mindestalter ist 25 Jahre. Den kleinsten Wagen gibt es ab 58 Dollar inklusive unbegrenzter Kilometerzahl und Versicherung, die teuersten liegen bei 90 Dollar. Es lohnt sich, bereits daheim im Reisebüro einen Mietwagen zu buchen. Erkundigen Sie sich am besten an der Hotelrezeption nach den nächstgelegenen Vermietern.
Wer mit dem Leihwagen durch die Gegend kutschiert, sollte sich unbedingt an die Verkehrsregeln und ganz besonders an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten. Die Polizei hält nämlich häufiger mal Ausschau nach Sündern. Hin und wieder will einer sein kleines Gehalt aufbessern und stoppt Chauffeure, die sich eigentlich nichts haben zuschulden kommen lassen. Da gibt's nur zwei Möglichkeiten: Entweder man bezahlt ohne Diskussion und notiert auffällig Namen und Nummer des an der Brust getragenen Polizeiausweises - worauf man das Geld mit einer kleinen Entschuldigung meist schnell zurückbekommt -, oder man bezahlt nicht und nimmt in Kauf, stundenlang auf dem Polizeirevier zu hocken.
Motorräder
In den Touristenzentren kann man auch Motorräder, meist Motocross-Maschinen, leihen - ideal, um die wenig befahrenen Landstraßen oder das bergige Hinterland zu erkunden. Der Mietpreis beträgt etwa 40 Dollar pro Tag. Den Motorradführerschein muss man vorweisen. Ein Helm ist gesetzlich vorgeschrieben, das heißt freilich nicht, dass ihn jeder aufsetzt.
Taxis
Kurze Strecken überbrückt man am besten mit dem Taxi. Sie stehen vor Hotels oder kreisen durch die Stadt. Der Preis übersteigt selten fünf Dollar, dennoch handelt man ihn besser vorher aus. Achten Sie an Taxiständen auf die Preistafeln. In abgelegenen Hotelanlagen bestellt man an der Rezeption. Vor allem wer mit dem Taxi auf Besichtigungstour geht, sollte den Preis vorab mit dem Chauffeur absprechen. Zuverlässig, preiswert und oft mit englisch sprechenden Fahrern ist Apolo Taxi (in Santo Domingo, Tel. 537-77 72, in Puerto Plata, Tel. 586-27 51).
Publicos sind Sammeltaxis in Limousinengröße, die in Städten und im Umland verkehren. Guagas nennt man die Minibusse, die zu hunderten durch das Land fahren, ohne festen Zeitplan. Conchos oder Motoconchos sind Mopeds, zum Teil mit Anbau, die überwiegend in ländlichen Gegenden verkehren. Sie bilden die unterste Stufe der öffentlichen Verkehrsmittel.
Fähre
Mehrmals täglich sollte ein 70 Personen fassendes Boot zwischen Sabana de la Mar und Samaná verkehren, doch es ist häufig kaputt. Mit großem Gepäck ist diese Überfahrt nicht ratsam, weil man bei niedrigem Wasserstand das letzte Stück zum Land zu Fuß zurücklegen oder in ein anderes Boot umsteigen muss..
Boote
An manchen Stränden können Sie ein canuco (kleines Holzboot), eine yala (Ruderboot für zehn Passagiere) oder ein bota (für 20 und mehr Personen) für Ausflüge mieten. Der Preis dafür ist variabel und muss ausgehandelt werden. |
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