Mietwagen

Transporter mieten


Reisemobile mieten


Flüge

Ferienhotels

Hotels welweit



FAQ

AGB

Kontakt

Impressum

Angebot anfordern



Hotline - Travelauto
089 - 53889-600

Mietwagen Rhodos

Hier finden Sie tolle Schnäppchen für Rhodos. Geben Sie einfach Ihre Suchkriterien ein
und mieten Sie einen Mietwagen in Rhodos.

Anmietland:Griechenland
(anderes Land wählen)
Anmietstadt:


Mietwagen Rhodos


Rhodos ist eine umstrittene Stadt. Es gibt Griechenlandreisende, die würden am liebsten einen weiten Bogen um dieses Sündenbabel einfallsloser Architekten machen, die den äußersten Norden der Insel mit Hotels, Wohn- und Geschäftshäusern vollgebaut haben, zwischen denen man weitaus mehr Ausländer als Einheimische sieht. Es gibt aber auch nicht wenige Urlauber, die es zu schätzen wissen, daß in der Stadt Rhodos und ihren touristischen Vororten bis spät in die Nacht hinein ein Leben und Treiben herrscht, das sich vor allem an den Vergnügungswünschen der Feriengäste orientiert. Die Einkaufsmöglichkeiten sind vielfältig, das Restaurantangebot reicht von exotischer Küche bis zu einfacher griechischer Hausmannskost. Wer will, kann in Diskotheken und griechischen Musiklokalen die Nacht zum Tage machen - und selbst baden kann man unmittelbar an den Stadtstränden. Landschaftlich sind sie sogar sehr reizvoll: An klaren Tagen scheinen die Berge Kleinasiens so nah zu sein, als könne man hinüberschwimmen, dann wieder verschwinden sie im Dunst. Mit Ausflugsschiffen, Tragflügelbooten und Autofähren kann man hinüberfahren ins türkische Marmaris, das bis 1917 ein wirtschaftlich bedeutender Teil des rhodischen Hinterlandes war, in dem viele Griechen lebten.
Man mag von der modernen Stadt halten, was man will - eins ist jedoch unstrittig: daß die Altstadt von Rhodos ein wahres Juwel ist. Ihre historischen Gassen und Plätze haben so viel Atmosphäre, daß man tagelang durch die Altstadt spazieren kann, ohne sich zu langweilen. Lokale in uralten Gewölben oder auf sonnigen Terrassen mit weitem Blick über geschichtsträchtige Dächer und Festungsmauern schaffen ein stimmungsvolles Flair; Museen, Kirchen und archäologische Stätten laden dazu ein, sich mit der Geschichte der Stadt zu beschäftigen. Sie ist immerhin schon über 2400 Jahre alt. Die drei alten griechischen Stadtstaaten Líndos, Kámiros und Iálissos gründeten sie im Jahre 408 v. Chr. gemeinsam, um damit ihre Stellung gegenüber Athen zu festigen und um die ganze Handels- und Wirtschaftsmacht der Insel in einem großen, günstig gelegenen Hafen zu konzentrieren. Außerdem sollte dadurch auch gar nicht erst Streit darüber aufkommen, welche der drei alten Städte nun zur Hauptstadt des gemeinsamen Staates erkoren würde. Rhodos blühte und gedieh, widerstand erfolgreich feindlichen Belagerungen und verstand es auch, in all den Jahrzehnten nach dem Tod Alexanders des Großen (322 v. Chr.) seine Unabhängigkeit zwischen den verschiedensten Königreichen zu bewahren. Diese Neutralität sicherte der Stadt weiterhin wirtschaftlichen Erfolg. Im Jahre 168 v. Chr. jedoch gereichte den Rhodiern ihre Neutralität zum Nachteil. Weil sie sich im 3. Makedonischen Krieg nicht eindeutig auf die Seite der Römer geschlagen hatten, beschlossen diese so etwas wie einen Wirtschaftsboykott gegenüber Rhodos und erklärten eine andere Ägäisinsel, das kykladische Delos, zum Freihafen. Die Rechnung ging auf, Delos zog einen Großteil des Warenumschlags auf sich. Die Zolleinnahmen und andere Einkünfte in Rhodos gingen drastisch zurück. Rhodos war nur noch ein Wirtschaftszentrum unter vielen anderen, nicht mehr die Metropole des östlichen Mittelmeers, die noch 60 Jahre zuvor mit einem mächtigen Koloß aller Welt ihre Größe gezeigt hatte. Kulturell aber hielt Rhodos weiterhin ein hohes Niveau. Insbesondere die Bildhauer- und die Rhetorenschule der Stadt besaßen Weltruf.
Die 800jährige Geschichte der antik-heidnischen Stadt Rhodos kann man im Archäologischen Museum, am Aphrodite-Tempel und auf dem Monte Smith verfolgen. Aber auch an vielen Stellen in der Altstadt fallen immer wieder kleine Flächen auf, in denen die Archäologen zufällig unter der Bebauung aus der Ritter- und Türkenzeit große Quader und Säulenstümpfe aus der Antike freigelegt haben.


Paläste aus der Ritterzeit
Aus den späteren Jahrhunderten zwischen dem Untergang des Römischen Reiches und der Ankunft der Kreuzritter auf Rhodos sind in der Altstadt einige Kirchen erhalten. Geprägt wird ihr Antlitz aber von den gewaltigen Stadtmauern und den Palästen aus der Ritterzeit, die von 1309 bis 1522 währte. Die Türken, die die Kreuzritter vertrieben, bauten eigene Moscheen und verwandelten christliche Gotteshäuser durch Hinzufügung eines Minaretts in islamische Gebetsstätten, setzten älteren Häusern hölzerne Erker vor und erbauten auch neue, so daß die Altstadt jetzt ein Mosaik bildet, dessen Steinchen aus Antike, byzantinischer Zeit, Ritter- und Türkenherrschaft zusammengesetzt sind.
Die Zeit der italienischen Fremdherrschaft (1912-1943) hat an einigen Stellen phantasievolle Ergänzungen geschaffen; die Bomben des Zweiten Weltkrieges haben ein paar Lücken gerissen, die sich heute als freie Plätze darbieten; neugriechischer Geschäftssinn und das bunte Treiben der Urlauber runden das Bild schließlich ab, das insgesamt die Faszination der Altstadt ausmacht. Wer auf eigene Faust reist, kann hier sogar übernachten: Innerhalb der Stadtmauern gibt es eine Reihe von Pensionen und Hotels.
Außerhalb der Mauern ist der Mandráki-Hafen der schönste Platz der Stadt. Hier haben die Italiener vom Orient geträumt und ein siebeneckiges Marktgebäude, die Néa Agorá, im Stil einer Hofmoschee fast unmittelbar vor die Stadtmauer und den darüber aufragenden Großmeisterpalast gesetzt. In seinem Innenhof werden im Sommer wie im Winter Unmengen von Gíros und Souvláki verspeist; an der Hafenfront mit Blick auf Yachten und Ausflugsschiffe servieren die Kellner der Straßencafés orientalisches Gebäck.
Die Stadt Rhodos besetzt die Nordspitze der Insel. Der Besucher wird kaum Probleme haben, sich hier zurechtzufinden. Der Hauptort ist deutlich in drei Teile geteilt. An die Altstadt schließt sich auf der einen Seite die moderne Hotelstadt an, auf der anderen die Wohnstadt der Einheimischen. Wie die Flügel eines Pfeiles erstrecken sich von der Stadt aus Hotelsiedlungen entlang der beiden Küsten über ein Dutzend Kilometer weit gen Süden. Sie enden in Faliráki und Triánda, das auch noch mit dem antiken Namen Iálissos genannt wird. Gute Busverbindungen machen diese Hotelareale fast zu einem Teil der Stadt, die inzwischen weit über die Hälfte der Inselbevölkerung aufgenommen hat, nämlich über 50 000 Menschen. Faliráki besitzt das große Plus eines kilometerlangen Sandstrandes; Triánda und das zwischen diesem und der Stadt Rhodos gelegene Ixiá sind touristisch hingegen wohl nur so erfolgreich, weil hier eine Vielzahl guter Hotels steht.
Rhodos ergeht es wie vielen südländischen Ferienorten. Es hat zwei Gesichter. Urlauber lernen normalerweise nur das Sommergesicht der Stadt kennen. Von Mai bis Oktober herrscht Hochbetrieb, Rhodos wirkt fröhlich, seine Bewohner sind damit beschäftigt, an das Geld der Urlauber heranzukommen. Im Winterhalbjahr jedoch mutet Rhodos fast wie eine Geisterstadt an, wie ein Wasserball, dem die Luft entwichen ist. Man hat die Stadt mit Hotels, Restaurants, Bars und Läden aufgebläht, die nun niemandem mehr Arbeit bieten und meist fünf Monate geschlossen bleiben. Viele Einheimische, die es sich leisten können, kehren ihrer Heimat den Rücken zu, wollen ihrerseits die Welt kennenlernen, die Urlaubsbekanntschaften der vergangenen Saison besuchen oder in Athen Arbeit für den Winter suchen. Ohne Touristen ist das große Rhodos nur noch eine Kleinstadt in der Provinz.

Kulturelle Aktivitäten werden gefördert
Mit den Einnahmen aus dem Tourismus versucht man freilich, aus der Provinzialität herauszukommen. Die Stadtverwaltung ist eifrig bemüht, kulturelle Aktivitäten zu fördern. Es gibt ein städtisches Theater und Kino, eine städtische Gemäldegalerie, eine Stadtbücherei und ein städtisches Kulturzentrum. All das ist in Anbetracht der geringen Einwohnerzahl eher ungewöhnlich. Weitere kulturelle Anstöße kommen von der Universität, die in den achtziger Jahren gegründet wurde.

Ausgangspunkt für Entdeckungstouren
Alles in allem ist die Stadt Rhodos ein attraktives Urlaubsziel; man sollte nur vermeiden, die Erfahrungen, die man hier macht, auf den Rest der Insel oder gar das übrige Griechenland zu übertragen.

Mietfahrzeuge
Autovermieter gibt es selbst in den kleinsten Urlaubsorten. Fahrräder kann man in der Stadt Rhodos mieten. Preisvergleiche lohnen; außerhalb der Hauptsaison kann man oft Preisnachlässe von mehr als zehn Prozent aushandeln. Man achte auf die Kosten für die Vollkaskoversicherung und deren Bedingungen. Meist sind Schäden an den Reifen und an der Unterseite des Autos nicht mitversichert. Bei Unfällen unter Alkoholeinfluss zahlt keine Versicherung!
Zum Autofahren auf der Insel genügt der nationale Führerschein. Die Straße von Rhodos-Stadt über Líndos bis Kattavía ist sehr gut ausgebaut; die Westküstenstraße ist schmaler und kurvenreicher. Im Inselinneren sind zwar die meisten Straßen asphaltiert; unübersichtliche Kurven und überraschende Schlaglöcher machen jedoch eine vorsichtige Fahrweise ratsam.


Hier eine zufällige Auswahl weiterer Ziele:

Mietwagen Bergerac Mietwagen Lefkada Mietwagen Sydney Mietwagen Athlone Mietwagen St-Petersburg-Beach Mietwagen Diest Mietwagen Faro Mietwagen Montegordo Mietwagen Portland Mietwagen Baden-Baden Mietwagen Agrigento Mietwagen Deauville Mietwagen Le-Bourget Mietwagen Hemel-Hempstead Mietwagen Ancona



Copyright © 2003 - 2016, travelauto.de   |  Sitemap   |  Impressum   |  AGBs  |   Bookmark erstellen  |   Seitenanfang

Rental Car   |  Location de voiture   |   Billige Mietwagen Mallorca  |   Lkw Vermietung München  |   SportReisen