|
Mietwagen Dueren
Hier finden Sie tolle Schnäppchen für Dueren. Geben Sie einfach Ihre Suchkriterien ein und mieten Sie einen Mietwagen in Dueren.
Düren ist eine Kreisstadt in Nordrhein-Westfalen zwischen Aachen
und Köln mit über 90.000 Einwohnern. Düren ist Verwaltungssitz des
Kreises Düren. Durch das Stadtgebiet Dürens fließt die Rur. Durch die
Lage am Rand der Nordeifel sind sowohl der Nationalpark Eifel als auch
größere Städte wie Aachen, Düsseldorf und Köln schnell erreichbar.
 Geografie Das
Stadtgebiet liegt auf einer Fläche von 85 km². Die Ausdehnung in
Nord-Süd-Richtung beträgt 12,5 km, die in Ost-West-Richtung 10 km. Die
Stadtgrenze ist ca. 50 km lang. Der höchste Punkt liegt mit 225 m über
NN bei Berzbuir-Kufferath, während sich der niedrigste Punkt an der Rur
bei Merken mit 105 m über NN befindet.
Den größten Anteil an der
Flächenverteilung hatten im Jahr 1999 Landwirtschaftsflächen mit ca. 52
%, Gebäude- und Freiflächen mit fast 24 %, sowie Wald- und
Verkehrsflächen mit jeweils ungefähr 9 %.
Geschichte Wahrscheinlich
begann die Geschichte Dürens bereits vor 2000 Jahren. Schon vor Christi
Geburt lebten hier die Kelten. Sie nannten ihre kleine Ansiedlung Durum
(d. h. Burg). Nach den Kelten drangen andere Germanenstämme in dieses
Gebiet ein. Diese wurden von den Römern unter Julius Cäsar besiegt
(‚Römisches Germanien‘).
Durum sollte der Versorgungsraum für
die sich schnell vergrößernde römische Station Köln werden. Außerdem
führten wichtige römische Verkehrswege an Durum vorbei (z. B. die
Straße Köln - Jülich - Tongeren oder die Straße Köln - Zülpich -
Trier). Etwa 400 Jahre lang blieben die Römer in dieser Gegend. Die
Bezeichnung „villa duria" taucht zum ersten Mal in den Fränkischen
Reichsannalen (Metzer Annalen) für das Jahr 747 auf. Laut August Schoop
hat es in Düren keine römische Siedlung gegeben (Geschichte der Stadt
Düren. Düren 1923).
Nach dem Ende der römischen Herrschaft kamen
die Franken im 5. Jahrhundert nach Düren. Der Frankenkönig Pippin der
Kleine besuchte im 8. Jahrhundert öfter die römische Ansiedlung Villa
Duria und hielt hier wichtige Versammlungen ab. Die erste offizielle
Erwähnung Dürens als Villa Duria stammt aus dem Jahre 747. Pippin war
der Vater des berühmten späteren Kaisers Karl der Große. Aus dem
früheren keltischen Durum (= Burg) machten die Franken eine Königsburg,
die sie Pfalz nannten und in der Karl der Große (742-814) sich häufig
aufhielt. Sie stand dort, wo heute die Annakirche gebaut ist. Durch die
häufigen Besuche Karl des Großen entstanden bald viele Märkte, z. B.
Kornmarkt, Viehmarkt, Holzmarkt, Hühnermarkt, Buttermarkt, die zum
Aufschwung Dürens beitrugen.
Düren erhielt Anfang des 13.
Jahrhunderts die Stadtrechte. Um 1200 wurde auch mit der Errichtung der
Stadtmauer begonnen. Zur Stadtmauer gehörten 12 Stadttürme und 5
Stadttore. Die Stadttore lagen zu allen 4 Himmelsrichtungen hin. Es
waren: im Norden das Philippstor und das Wirteltor, im Osten das
Kölntor, im Süden das Obertor und im Westen das Holztor (von den
Stadttürmen gibt es heute noch Ruinenreste).
Der Steinmetz
Leonhard entwendete im Jahre 1501 ein Kästchen mit der Reliquie der
Heiligen Anna aus der Mainzer Stiftskirche St. Stephan und brachte
diese nach Düren. Papst Julius II. entschied am 18. März 1506, dass
Düren die Gebeine behalten durfte. Sie wurden in der Martinskirche, die
1505 in Annakirche umbenannt wurde, aufbewahrt. Offiziell ist die
Kirche möglicherweile erst sehr viel später umbenannt worden, noch im
19. Jahrhundert war die Rede von der Pfarrkirche zum hl. Martinus. Die
Heilige Anna wurde die Schutzpatronin Dürens. Jedes Jahr feiert man den
Namenstag der Hl. Anna (26. Juli) eine Woche lang mit der Annaoktav,
einer kirchlichen Feier und der Annakirmes, einem der größten
Volksfeste Deutschlands.
Nachdem Herzog Wilhelm IV. [V.] von
Jülich 1542 einen Krieg gegen den deutschen Kaiser Karl V. begann,
wurde Düren 1543 von den Truppen des Kaisers belagert. Diese drangen in
die Stadt ein, zündeten sie an und raubten und plünderten die Stadt
aus. Der Wiederaufbau dauerte einige Zeit und 1563 war der die
Annakirche wieder fertig.
Düren wurde 1642 auch in den
Dreißigjährigen Krieg verwickelt. Feindliche Truppen zerstörten und
verwüsteten die Stadt. Nachdem 1648 der Krieg endlich zu Ende war,
brach die Pest aus und forderte viele Menschenleben. Eine zweite
Pestepidemie brach 1665 aus. Durch verschiedene Angriffe auf die
geschwächte Stadt wurde Düren 1679 wieder teilweise zerstört. In dieser
Zeit wurde auch Miesheim zerstört und nie wieder aufgebaut.
Gegen
Ende des Jahres 1755 begann in der Gegend von Düren und Aachen eine
Erdbebenserie, die am 18. Februar 1756 ihren Höhepunkt mit einem
Erdbeben der Stärke 8 bei Düren erreichte. Es handelt sich dabei um
eine Erdbebenserie, die in ganz Europa zu spüren war, das berühmteste
Beispiel ist Lissabon. (Siehe Erdbebengebiet Kölner Bucht.)
Das
Wirtschaftsleben im Dürener Raum wurde seit dem 15. Jahrhundert durch
das Textilgewerbe (Tuche) und das Metallgewerbe (Eisen) bestimmt. Seit
Anfang des 17. Jahrhunderts kam die Papiererzeugung, begünstigt durch
das außergewöhnlich weiche Wasser der Rur, dazu. Rütger von Scheven
errichtete 1710 die 1. Papiermühle in Düren. 1812 gab es in Düren schon
17 Papierfabriken, 11 Tuch- und Deckenfabriken, ein Walzwerk und zwei
Eisengießereien.
Im Jahre 1794 wurde Düren durch französische
Revolutionstruppen besetzt. Von 1798 bis 1814 war es Hauptort eines
gleichnamigen Kantons im Arrondissement Aachen des französischen
Roerdepartements. Durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses kam es
1815 zu Preußen.
Um 1900 galt Düren als eine der wohlhabendsten
Städte Deutschlands (hier wohnten 42 Millionäre und es gab 93
fabrikmäßige Betriebe) und als zweitreichste Stadt in Preußen. 1805
lebten hier 4563 Bürger, 1900 waren es schon 27.168.
Am 16.
November 1944 wurde Düren durch einen Alliiertenangriff im Zweiten
Weltkrieg völlig zerstört. Ungefähr 22.000 Menschen lebten zu der Zeit
in der Stadt, von denen 3.000 beim Bombenangriff starben. Das
Weiterleben in der fast vollständig zerbombten Stadt war nicht mehr
möglich. Die noch lebenden Dürener mussten ihre Heimat verlassen und
wurden nach Mitteldeutschland evakuiert. Es lebten nur noch 4 Menschen
nach dem Fliegerangriff in Düren.
1945 lag die Stadt in der
Hauptkampffront. Am 25. Februar 1945 überquerten die amerikanischen
Truppen die Rur bei Düren. Nach Kriegsende kehrten schon im Sommer 1945
viele evakuierte Dürener in ihre zerstörte Stadt zurück und fingen
gegen die Empfehlung der amerikanischen Besatzer mit dem Wiederaufbau
an. Im Juni 1945 waren wieder 3806 Bürger in Düren. Die Architektur
Dürens ist deswegen durch den Stil der 50er Jahre geprägt.
Verkehr Düren
ist seit dem 6. September 1841 an das Eisenbahnnetz angeschlossen.
Durch die Rurtalbahn besteht eine gute Anbindung im Nahverkehr zwischen
Linnich, Düren und Heimbach. Außerdem liegt der Bahnhof an der Strecke
Aachen-Köln. Buslinien aus allen Himmelsrichtungen treffen sich am ZOB,
dem zentralen Omnibusbahnhof. Die regionalen Buslinien werden u.a. von
der Dürener Kreisbahn bedient. Düren verfügt über eine Anbindung an die
Autobahn A4. In Richtung Jülich bietet sich dann noch die Möglichkeit
zur Nutzung der A44. Düren liegt an den Bundesstraßen B 56, B 264 und B
399. Anfang 2003 gab es im Kreis Düren 104.089 registrierte PKW, 6.045
Nutzfahrzeuge, 3.578 Krafträder und 4.384 Anhänger. Der Fremdenverkehr
in Düren zählte im Jahr 2002 72.155 Übernachtungen. Im Jahr 2004 waren
es 57.402 Übernachtungen, die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in
Düren betrug 1,7 Tage.
Hier eine zufällige Auswahl weiterer Ziele:
Mietwagen Tuebingen Mietwagen Fulham Mietwagen Chalon-Sur-Saone Mietwagen Algeciras Mietwagen La-Linea Mietwagen Makarska Mietwagen Salerno Mietwagen Schweden Mietwagen Lennestadt Mietwagen Haarlem Mietwagen Martinique Mietwagen Lesvos Mietwagen Walldorf Mietwagen Faro Mietwagen Nykoping
|