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Mietwagen Chania


Kretas zweitgrößte Stadt hat weit mehr Charme als das doppelt so große Iráklion, das Chaniá erst im Jahre 1972 als Inselhauptstadt ablöste. Alt und neu sind hier noch nicht so sehr miteinander vermischt; in der Altstadt gibt es noch Straßen ohne Autoverkehr, und der heute viel zu große, weil zu flache Hafen ist - anders als in Iráklion - von Restaurants und Tavernen gesäumt.


Hauptstadtglanz
Die Markthallen und der Stadtpark der Neustadt zeugen ebenso wie die zum Teil unter Denkmalschutz stehenden Villen im Vorort Chalépas von Chaniás glanzvollster Zeit, als es die Hauptstadt eines selbständigen Kreta war (1898-1913). Die Türken waren abgezogen. Kreta regierte sich unter dem Schutz Frankreichs, Großbritanniens, Italiens und Rußlands selbst. Viele Nationen waren durch Botschafter und Konsuln repräsentiert. Griechenland war durch Prinz Georg als Hochkommissar vertreten.

Spuren türkischer und italienischer Vergangenheit
Auch aus anderen Epochen hat sich in Chaniá einiges erhalten. Minarette und Moscheen, der Leuchtturm und viele Holzbalkone und -erker erzählen von den Jahrhunderten der türkischen Besatzung; Ruinen von Werft- und Lagerhallen, die Stadtmauer und zahlreiche große Patrizierhäuser erinnern an Venedigs Herrschaft. Am Hafen warten Fiaker auf Kundschaft, und in manchen Altstadtgassen herrscht noch das Zunftprinzip: Da bietet Lederhändler neben Lederhändler, Brautausstatter neben Brautausstatter seine Ware an.

Romantische Plätze
Die Chanioten pflegen ihre Vergangenheit. Viele Häuser in der Altstadt sind in äußerst stilvolle, komfortable Hotels und Pensionen verwandelt worden. Auch die Tavernen der Stadt, ob einfach oder mit gehobenem Niveau, zehren von der Vergangenheit.
Nur aus der Antike ist in Chaniá - zumindest außerhalb des Archäologischen Museums - wenig zu sehen. Dabei hat der sagenhafte König Kydon, der das heutige Chaniá um 2200 v. Chr. gründete, sogar einer Frucht seinen Namen gegeben: dem Kydonsapfel, bei uns landläufig Quitte genannt.
Für einen reinen Badeurlaub eignet sich die Stadt Chaniá selbst freilich wenig. Der Strand am westlichen Ortsrand ist häufig überfüllt und wenig attraktiv. Eine Alternative bieten die weiter westlich der Stadt gelegenen Badeorte Agía Marína und Plataniás, die häufige Linienbusverbindungen mit Chaniá haben. Da kann man tagsüber baden und abends das schöne Chaniá genießen.

Billige Mietwagen Chania
Kreta ist 245 Kilometer lang und bis zu 60 Kilometer breit - wenn man viel sehen will, lohnt sich ein Mietwagen da ganz bestimmt! Der nationale Führerschein genügt; mit Eigenwagen ist das Mitführen der internationalen grünen Versicherungskarte empfehlenswert. Die Hauptstraße entlang der Nordküste, die sogenannte New Road, ist gut ausgebaut; die meisten übrigen Straßen indes sind schmal und kurvenreich. Tankstellen, gibt es zur Genüge; die KFZ-Werkstätten sind meisterlich im Improvisieren. Ein Problem ist in den Städten das Parken: Bewachte Parkhäuser gibt es nicht, und Parkplätze sind selten. Die kleinste Parklücke muß also genutzt werden.

Öffentliche Verkehrsmittel
Wer sich per Linienbus auf Erkundungstour begibt, wählt zweifellos eine sehr "volksnahe" Art der Fortbewegung. Das Netz ist dicht geknüpft. Alle Städte außer Kíssamos-Kastélli sind direkt mit der Hauptstadt Iráklion verbunden. In die Dörfer gelangt man von den jeweiligen Bezirkshauptstädten aus.
Kreta ist 245 Kilometer lang und bis zu 60 Kilometer breit - wenn man viel sehen will, lohnt sich die Mitnahme des eigenen Wagens da ganz bestimmt! Der nationale Führerschein genügt; das Mitführen der internationalen grünen Versicherungskarte ist empfehlenswert.
Die Hauptstraße entlang der Nordküste, die sogenannte New Road, ist gut ausgebaut; die meisten übrigen Straßen indes sind schmal und kurvenreich. Tankstellen, gibt es zur Genüge; die KFZ-Werkstätten sind meisterlich im Improvisieren. Ein Problem ist in den Städten das Parken: Bewachte Parkhäuser gibt es nicht, und Parkplätze sind selten. Die kleinste Parklücke muß also genutzt werden.

Öffentliche Verkehrsmittel
Wer sich per Linienbus auf Erkundungstour begibt, wählt zweifellos eine sehr "volksnahe" Art der Fortbewegung. Das Netz ist dicht geknüpft. Alle Städte außer Kíssamos-Kastélli sind direkt mit der Hauptstadt Iráklion verbunden. In die Dörfer gelangt man von den jeweiligen Bezirkshauptstädten aus.


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